bee42 weekly #28 | Blogposts, News & Events


Helm Alternativen

Für unsere Trainings arbeiten wir selbst eigentlich recht gern mit Helm, weil es uns einfach macht, die gleiche Struktur mehrfach zu deployen. Allerdings hatten wir in letzter Zeit einige Schwierigkeiten mit der Zuverlässigkeit des Einfügens der Variablen.

Also haben wir uns mal ein paar andere Tools angeschaut, die es sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht haben, die Konfig-Spaghetti etwas einfacher zu machen.


Kontemplate

Kontemplate ist ein sehr minimales Tool, welches nur den Scope der Variabilität abdeckt. Es benutzt die gleiche Go Templating Engine wie Helm, demnach ist keine große Umgewöhnung nötig.


Kompose

Die Namensähnlichkeit zu Docker Compose kommt nicht von irgendwo, Kompose hat den Anspruch, die Einfachheit von Compose auf Kubernetes zu übertragen.


Kustomize

Kustomize kann für verschiedene Umgebungen Overlays benutzen, um das Deployment für mehrere Umgebungen unterschiedlich anzupassen(Production, Staging,…).

Es gibt auch gleich ein Tool, welches Helm Charts in Kustomize Recourcen umwandelt: Helm Convert


Kapitan

Kapitan baut, ebenso wie das leider nicht mehr weiterentwickelte Ksonnet, auf der Templating Sprache JSonnet und Jinja2 auf. Der größte Unterschied zwischen allen anderen Lösungen und Kapitan ist, dass nicht mehr auf klassichen Kubernetes Manifesten gearbeitet wird, in die Variablen eingefügt werden, sondern jede Resource mit eigener, JSonnet spezifischer Syntax, beschrieben wird.

Hier noch eine kleine Einleitung ins Thema.

P.S. Wenn man sich einmal in JSonnet eingarbeitet hat, kann man auch gleich Grafana Dashboards damit generieren ;-)


Kubernetes Operator

Alle hier vorgestellten Tools bieten nur die Möglichkeit, unsere geliebten Manifeste zu generieren, bringen aber kein (rudimentäres) Lifecycle Management mit, wie Helm es tut.

Wer darauf nicht verzichten will, auch Autoscaling und weiter Kubernetes Features nutzen will, kommt wohl nicht darum herum, einen eigenen Kubernetes Operator zu schreiben. Dass der Aufwand dafür gar nicht so hoch ist, wie es anfangs klingt, zeigte uns Roland Huß erst vor kurzem auf der DevOps Gathering 2019. Hier ist sein Talk und die dazugehörigen Slides.


Das war es für diese Woche von uns, wenn du eigene Vorschläge hast, schick sie uns gern bei Twitter!


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